Ich habe gerade im Fernsehen (Da fällt mir wieder auf, wie überaus spannend und interessant mein Leben ist...) gesehen, dass zwei Menschen heiraten wollen.
Das Thema Heirat spaltet ja die Nation(en). Für mich ist klar, dass ich eines Tages gerne heiraten möchte. Ich wünsche mir sogar, relativ bald zu heiraten, irgendwo in mir steckt sogar noch der Wunsch, meinen "Freund" zu heiraten, allerdings ist mir vorhin klar geworden, dass ich das wohl besser nicht sollte.
Ich glaube zwar immer noch, dass Zweckgemeinschaften, die man wohlüberlegt eingeht, länger halten als reine Liebesbeziehungen. Allerdings glaube ich mittlerweile, dass es die wahre Liebe gibt, die auch auf einen Lebensgefährten "übertragbar" ist.
Mir ist klar geworden, dass ich jemanden heiraten möchte, dem ich vertrauen kann, bei dem ich es an unserem Hochzeitstag kaum erwarten kann, bis ich endlich "Ja" sagen kann/darf und jemanden, bei dem ich mich einfach wohl fühle. Es sollte einfach funktionieren.
Meinem "Freund" kann ich nicht mehr vertrauen, ich bezweifle, dass ich kaum abwarten könnte, endlich "Ja" sagen zu dürfen und es funktioniert nicht. Größtenteils funktioniert es schon, aber hauptsächlich, weil wir uns kaum sehen, kaum Zeit miteinander verbringen und kaum miteinander reden. Das ist definitiv nicht die wahre Liebe. Wer weiß? Vielleicht entwickeln wir uns irgendwann dahin, dass es funktioniert, einfach schön ist, dafür hätten wir noch Zeit, sind ja noch jung.
Aber irgendwie glaube ich nicht daran...
Ich bin mir sicher, dass es jemanden gibt, mit dem es einfach passen würde, aber 1. könnte es sein, dass ich mich irre und 2. selbst wenn nicht, dürfte es noch ein recht langer Weg sein, bis wir an diesen Punkt kommen, wo... Naja, wir ein Paar sind.
